Das Wichtigste in Kürze:
- Analyst Dr. Toghrul Aliyev: Bitcoin befindet sich noch nicht in der Panikzone
- Finaler Rücksetzer unter 60.000 USD prognostiziert – dort erwartet er den absoluten Tiefpunkt
- Bitcoin hat bereits 5 aufeinanderfolgende negative Monate – rekordverdächtiger Bärenmarkt
- Aliyevs eigens entwickelter Bodenindikator wurde noch nicht ausgelöst
On-Chain-Analyst Dr. Toghrul Aliyev sieht den Bitcoin-Boden noch nicht erreicht. Laut seiner Analyse wird Bitcoin (BTC) zunächst konsolidieren, bevor ein letzter Rücksetzer unter 60.000 USD den absoluten Tiefpunkt markiert.
Was passiert ist: Analyst warnt vor weiterem BTC-Rückgang
„Wir befinden uns noch nicht in der Panikzone"
Auf der Plattform X veröffentlichte Dr. Toghrul Aliyev seine aktuelle Markteinschätzung. Sein Urteil ist eindeutig: Der Bitcoin-Boden ist noch nicht erreicht.
„Wir befinden uns noch nicht in der Panikzone. Bitcoin dürfte sich zunächst um diese Preise konsolidieren, bevor es einen letzten Vorstoß unter 60.000 US-Dollar unternimmt, wo es seinen absoluten Tiefpunkt finden wird." – Dr. Toghrul Aliyev, On-Chain-Analyst
Grundlage seiner Einschätzung ist ein selbst entwickelter Bodenindikator, der historische On-Chain-Daten auswertet. Dieser Indikator – der in vergangenen Zyklen zuverlässig Bodenformationen markiert hat – wurde bisher nicht ausgelöst.
Fünf negative Monate in Folge
Der aktuelle Bärenmarkt ist für Bitcoin bereits außergewöhnlich. Mit fünf aufeinanderfolgenden negativen Monaten ist es einer der längsten Drawdown-Phasen seit 2018.
Der bisherige Boden liegt bei rund 60.000 USD. Ob dieser Bereich hält oder als Sprungbrett für eine finale Kapitulationsphase dient, ist die entscheidende Frage für alle Bitcoin-Investoren in diesem Zyklus.
Gut zu wissen: Ein „Bodenindikator" in der On-Chain-Analyse wertet Metriken wie realisierte Verluste, Bewegungen alter Coins und das Verhalten von Langzeithaltern aus. Wenn viele Investoren gleichzeitig mit Verlust verkaufen, spricht man von Kapitulation – dem klassischen Zeichen eines Marktbodens.
Warum das wichtig ist: Panikzone als Bodenindikator
Historisch markieren Bitcoin-Bären nicht moderaten Pessimismus, sondern extreme Angst als Tiefpunkt. Der Fear & Greed Index, On-Chain-Kapitulationssignale und massive Sell-offs von Langzeithaltern gehören zu den verlässlichsten Bodenmarkierungen der vergangenen Zyklen.
Genau diese Signale fehlen aktuell. Das Sentiment ist zwar negativ, aber nicht panisch. Viele Anleger halten ihre Positionen, anstatt mit Verlust zu verkaufen – was bedeutet, dass die eigentliche Schmerzschwelle noch nicht erreicht wurde.
Auch CryptoQuant bestätigte zuletzt: Bitcoins realisierter Preissupport liegt bei rund 55.000 USD – ein Level, das im aktuellen Bärenmarkt noch nicht getestet wurde. Die Kluft zwischen aktuellem Kurs und potenzieller Bodenzone ist also noch vorhanden.
Achtung: On-Chain-Prognosen sind keine Garantie. Auch in vorherigen Zyklen gab es Analysten, die einen tieferen Rückgang prognostizierten, der ausblieb. Positionen absichern ist sinnvoll – panikartiger Verkauf hingegen selten. Wer Krypto-Steuern in Deutschland plant, sollte zudem die Haltefrist von einem Jahr im Blick behalten: Verkäufe vor Ablauf sind steuerpflichtig.
Wer in der Bärenmarktphase günstig kaufen möchte, sollte vorab Gebühren vergleichen. Auf Bitvavo ist die erste Order kostenlos – ideal für einen kontrollierten Einstieg.
Börsen-Vergleich 2026Einordnung: Wann ist ein echter Bitcoin-Boden erreicht?
Die Analyse von Dr. Aliyev trifft einen wichtigen Punkt: Wer nach dem Boden kaufen will, kauft oft zu früh. Das Paradoxon der Bodensuche besteht darin, dass echte Kapitulation sich erst im Nachhinein eindeutig identifizieren lässt.
Die gute Nachricht: Wer langfristig investiert und die Haltefrist von einem Jahr einplant, muss den exakten Boden nicht treffen. Regelmäßiges Kaufen in Tranchen – bekannt als Cost-Average-Strategie – reduziert das Timing-Risiko erheblich. Zur Einschätzung des weiteren Kursverlaufs lohnt sich ein Blick auf unsere Bitcoin Prognose 2026.
Argumente für einen baldigen Boden
- 5 negative Monate in Folge – historisch selten, Erholung statistisch wahrscheinlicher
- Stablecoin-Abflüsse verlangsamen sich – weniger Panikverkäufe als in früheren Bärenmärkten
- Institutionelles Interesse (ETFs, Unternehmenskäufe) als Auffangnetz unter dem Markt
Argumente für weiteres Abwärtspotenzial
- Bodenindikator von Dr. Aliyev noch nicht ausgelöst – Kapitulationsphase fehlt
- Realisierter Preissupport bei 55.000 USD noch nicht getestet (laut CryptoQuant)
- Kein extremes Angstsignal im Markt – historische Böden entstehen bei maximaler Panik
- Makrorisiken (Zinsentscheid, Regulierung) können zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen
Wer Bitcoin langfristig halten möchte, sollte die Verwahrung nicht auf Börsen belassen. Ein Hardware Wallet Vergleich zeigt, welche Geräte 2026 für sichere Selbstverwahrung empfehlenswert sind.
Worauf du jetzt achten solltest
Tipp: Verfolge den Fear & Greed Index täglich. Wenn er mehrere Tage unter 15 fällt, nähert sich der Markt historischen Panikzonen – das ist der Indikatorbereich, auf den Aliyevs Analyse wartet.
- 60.000-USD-Marke beobachten: Bricht Bitcoin unter diesen Level, aktiviert das laut Aliyev die finale Kapitulationsphase. Wie der Kurs unter diesem Niveau reagiert, gibt Aufschluss über Tiefe und Dauer des Rücksetzers.
- On-Chain-Daten verfolgen: Plattformen wie Glassnode oder CryptoQuant zeigen, ob Langzeithalter mit Verlust verkaufen – das klassische Kapitulationssignal, das Aliyevs Bodenindikator auslöst.
- Tranchen-Strategie prüfen: Wer nicht den genauen Boden treffen will, kann in drei bis vier Tranchen kaufen – z.B. bei 68.000, 60.000 und 55.000 USD. Das begrenzt das Risiko bei weiterem Rückgang.
- Steuerliche Haltefrist im Blick: Wer jetzt kauft und die Krypto-Haltefrist von einem Jahr einhält, zahlt in Deutschland keine Krypto-Steuer auf Gewinne. Beim Kauf auf mehreren Plattformen lohnt sich ein Tool wie CoinTracking für die korrekte Steuerdokumentation.
- Makrolage verfolgen: Fed-Entscheide, Inflationsdaten und regulatorische Nachrichten aus den USA bleiben die wichtigsten externen Kurstreiber für Bitcoin in diesem Quartal.
Häufige Fragen zum Bitcoin-Boden 2026
Was ist die „Panikzone" bei Bitcoin?
Die Panikzone bezeichnet eine Marktphase, in der ein Großteil der Anleger aus Angst mit Verlust verkauft – die sogenannte Kapitulation. On-Chain-Indikatoren messen dies über realisierte Verluste, Bewegungen alter Coins und extreme Sentiment-Werte. Historisch markieren diese Phasen die Tiefpunkte in Bitcoin-Bärenmärkten.
Könnte Bitcoin wirklich unter 60.000 USD fallen?
Laut Analyst Dr. Toghrul Aliyev ist ein Rückgang unter 60.000 USD wahrscheinlich, bevor der absolute Tiefpunkt erreicht wird. CryptoQuant sieht den realisierten Preissupport bei rund 55.000 USD. Beide Analysen sind Prognosen auf Basis historischer Daten – keine Garantie für den weiteren Kursverlauf.
Wie lange dauert ein Bitcoin-Bärenmarkt typischerweise?
Historisch dauerten Bitcoin-Bärenmärkte zwischen 12 und 24 Monaten. Der aktuelle Bärenmarkt läuft seit rund 5 Monaten mit negativen Monatscandles in Folge – was bereits rekordverdächtig ist. In früheren Zyklen (2018, 2022) folgte nach der Kapitulationsphase eine schrittweise Erholung über mehrere Monate.
Wie kann ich mein Bitcoin sicher durch einen Bärenmarkt halten?
Die wichtigste Maßnahme ist Selbstverwahrung: Bitcoin in einem Hardware Wallet lagern statt auf einer Börse. Das eliminiert das Gegenparteirisiko der Plattform. Wer zudem die steuerliche Haltefrist von einem Jahr einhält, zahlt in Deutschland keine Krypto-Steuer auf eventuelle Gewinne beim späteren Verkauf.




