
Trezor Safe 5 Platz #1
Color Touch + Open Source
Verwahren / Wallet-Vergleich
Den Schlüssel zu deinen Coins hältst du selbst, offline. Vergleiche Sicherheit, Backup und Bedienung und finde das Modell, das zu dir passt.
Die Entscheidung im Detail
13 Modelle von 4 Herstellern.
Kein vollständiger Marktüberblick.
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13 von 13 Modellen · sortiert nach Gesamtnote
13 von 13 Modellen im Vergleich
Preise sind Orientierungswerte laut Hersteller, keine Live-Preise. Aktionen und Versandkosten können abweichen. Grenzen ansehen ↓
| Dein Vergleich Wähle zwei Modelle für den Direktvergleich. Methodik & Grenzen | Meine Empfehlung![]() Trezor Safe 5Zu Trezor * | ![]() Trezor Safe 7Zu Trezor * | Preis-Tipp![]() Trezor Safe 3Zu Trezor * | ![]() BitBox02Zu BitBox * | Backup per Karte![]() Tangem Wallet (3 Karten)Zu Tangem *10 % Rabatt + 10 $ BTC-Prämie | ![]() BitBox02 NovaZu BitBox * | ![]() Ledger FlexTestbericht → | ![]() Ledger StaxTestbericht → | ![]() Ledger Nano XTestbericht → | ![]() Ledger Nano Gen5Testbericht → | ![]() Tangem Wallet (2 Karten)Zu Tangem *10 % Rabatt + 10 $ BTC-Prämie | ![]() Ledger Nano S PlusTestbericht → | ![]() Tangem Ring (mit 2 Karten)Zu Tangem *10 % Rabatt + 10 $ BTC-Prämie |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Preis | 129 € | 169 € | 69 € | 149 € | 65 € | 175 € | 249 € | 399 € | 99 € | 179 € | 50 € | 59 € | 150 € |
| Sicherheits-Chip | Optiga Trust M (CC EAL6+) | Optiga Trust M (CC EAL6+) | Optiga Trust M (CC EAL6+) | ATECC608A (Dual-Chip) | EAL6+ | ATECC608B (Dual-Chip) | CC EAL6+ | CC EAL6+ | CC EAL5+ | CC EAL6+ | EAL6+ | CC EAL5+ | EAL6+ |
| Open Source | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Nein | Ja |
| Eigenes Display | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Ja | Nein |
| Backup | 20 Wörter + Shamir Backup | 20 Wörter + Shamir Backup | 20 Wörter + Shamir Backup | microSD + 24 Wörter | 3 identische Karten, keine Seed-Phrase | microSD + 24 Wörter | 24 Wörter + Ledger Recover (optional) | 24 Wörter + Ledger Recover (optional) | 24 Wörter | 24 Wörter + Ledger Recover (optional) | 2 identische Karten, keine Seed-Phrase | 24 Wörter | Ring plus 2 Karten |
| Display | Color Touchscreen 1.54" | OLED Haptic Touchscreen | OLED 128x64 | Unsichtbares Display | Kein Display, Prüfung in der App | Unsichtbares Display | E-Ink 2.8" Touchscreen | E-Ink 3.7" Touchscreen | OLED 128x64 | E-Ink 1.8" | Kein Display, Prüfung in der App | OLED 128x64 | Kein Display, Prüfung in der App |
| Anschluss | USB-C | USB-C, NFC | USB-C | USB-C | NFC | USB-C | USB-C, Bluetooth, NFC | USB-C, Bluetooth, NFC | USB-C, Bluetooth | USB-C, Bluetooth, NFC | NFC | USB-C | NFC |
| Bluetooth | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Nein | Ja | Ja | Ja | Ja | Nein | Nein | Nein |
| NFC | Nein | Ja | Nein | Nein | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Ja | Ja | Nein | Ja |
| Gewicht | 22 g | 25 g | 14 g | 12 g | 6 g je Karte | 12 g | 57 g | 45 g | 34 g | 36 g | 6 g je Karte | 21 g | 3 g |
| Coins | 9.000+ | 9.000+ | 9.000+ | 1.500+ | 16.000+ | 1.500+ | 5.500+ | 5.500+ | 5.500+ | 5.500+ | 16.000+ | 5.500+ | 16.000+ |
| Hersteller | Trezor (SatoshiLabs) | Trezor (SatoshiLabs) | Trezor (SatoshiLabs) | BitBox (Shift Crypto) | Tangem | BitBox (Shift Crypto) | Ledger | Ledger | Ledger | Ledger | Tangem | Ledger | Tangem |
| Sitz | Prag (Tschechien) | Prag (Tschechien) | Prag (Tschechien) | Zürich (Schweiz) | Zug (Schweiz) | Zürich (Schweiz) | Paris (Frankreich) | Paris (Frankreich) | Paris (Frankreich) | Paris (Frankreich) | Zug (Schweiz) | Paris (Frankreich) | Zug (Schweiz) |
| Einschätzung | Color Touch + Open Source | Haptic + NFC Flaggschiff | Budget + Secure Element | Swiss Made + 100% Open Source | Bestes Backup ohne Seed | NFC-Backup + neuer Chip | Kompakt-Premium mit Touchscreen | Premium E-Ink Flaggschiff | Bewährter Klassiker | Nano-Nachfolger mit E-Ink | Günstigster Einstieg im Test | Budget-Einstieg | Wallet am Finger |

Color Touch + Open Source

Haptic + NFC Flaggschiff

Budget + Secure Element

Swiss Made + 100% Open Source

Bestes Backup ohne Seed

NFC-Backup + neuer Chip

Kompakt-Premium mit Touchscreen

Premium E-Ink Flaggschiff

Bewährter Klassiker

Nano-Nachfolger mit E-Ink

Günstigster Einstieg im Test

Budget-Einstieg

Wallet am Finger
* Werbelink: CryptoTuts kann eine Vergütung erhalten. Partnerstatus und Vergütung fließen nicht in die Note ein.
Testsieger ist das Trezor Safe 5 mit 9,5 von 10 Punkten: Optiga Trust M (CC EAL6+), 20 Wörter + Shamir Backup und 9.000+ unterstützte Coins für 129 €.
Die 13 Modelle kosten zwischen 50 € und 399 €. Den Schlüssel hält jedes davon offline; der Aufpreis kauft Display, Funkverbindung und Komfort, nicht mehr Sicherheit.
8 der 13 Geräte haben quelloffene Firmware. Bei einem Gerät, dessen einzige Aufgabe die Geheimhaltung eines Schlüssels ist, entscheidet das darüber, ob man dem Hersteller glauben muss oder nachsehen kann.
Quelle: Anbieterangaben und eigene Auswertung, Stand 07.08.2026
Alle Geräte hier halten den privaten Schlüssel in einem eigenen Sicherheitschip, außerhalb von Rechner und Telefon. Die Unterschiede liegen woanders: darin, ob sich die Firmware unabhängig prüfen lässt, wie das Backup entsteht und wie viele Ketten unterstützt werden.
Trezor gehört zu SatoshiLabs in Prag und hat 2013 das erste Hardware Wallet überhaupt ausgeliefert. Der Unterschied zu den anderen beiden liegt in der Offenheit: Firmware und Hardware-Design sind quelloffen, jeder kann nachlesen, was auf dem Gerät läuft. Bei einem Gerät, dessen einziger Zweck es ist, einen Schlüssel geheim zu halten, ist das kein Detail, sondern der Kern der Sache. Man muss dem Hersteller nicht glauben, man kann nachsehen.
Die Safe-Reihe kombiniert diese Offenheit inzwischen mit einem Secure Element, also dem Sicherheitschip, den Ledger von Anfang an hatte und der physische Angriffe auf das Gerät erschwert. Damit ist der klassische Einwand gegen Trezor, offen aber ohne Chip, erledigt.
Trezor im Überblick
Firmware und Hardware-Design quelloffen und damit unabhängig prüfbar
Shamir-Backup: das Backup lässt sich auf mehrere Orte aufteilen
Secure Element in der gesamten Safe-Reihe
Seit 2013 am Markt, ältester Hersteller im Vergleich
Kein Bluetooth, die Modelle arbeiten kabelgebunden
Die Einsteigermodelle haben kleinere Displays als die Ledger-Oberklasse
Das Shamir-Backup ist die zweite Besonderheit. Statt einer einzigen Wortliste, deren Verlust alles kostet, lässt sich das Backup in mehrere Teile zerlegen, von denen eine wählbare Anzahl zur Wiederherstellung genügt. Wer drei Teile an drei Orten legt und zwei davon zur Wiederherstellung braucht, übersteht sowohl einen Wohnungsbrand als auch einen Einbruch an einem der Orte.
Die BitBox kommt von Shift Crypto aus Zürich und ist das Gerät für alle, die möglichst wenig Umstand wollen. Die Einrichtung führt über eine microSD-Karte, auf die das Backup direkt geschrieben wird. Das klingt banal, nimmt aber genau den Schritt ab, an dem die meisten Fehler passieren: das fehlerfreie Abschreiben von 24 Wörtern.
Die Firmware ist quelloffen, die Fertigung findet in der Schweiz statt, und es gibt eine reine Bitcoin-Ausgabe, die konsequent nur eine Kette unterstützt. Weniger Code bedeutet weniger Angriffsfläche, und wer ohnehin nur Bitcoin hält, gewinnt dadurch, ohne etwas zu verlieren.
BitBox im Überblick
Backup direkt auf microSD, kein händisches Abschreiben der Wortliste
Quelloffene Firmware, Fertigung in der Schweiz
Reine Bitcoin-Ausgabe mit kleinerer Angriffsfläche verfügbar
Kompakt genug für den Schlüsselbund
Kleinere Coin-Auswahl als Ledger
Kein Bluetooth, keine NFC
Der Preis liegt im Mittelfeld, die Coin-Auswahl unter der von Ledger. Wer breit über viele Ketten streut, stößt hier an eine Grenze, die bei den anderen beiden später kommt.
Ledger aus Paris ist der meistverkaufte Hersteller weltweit, und die Gründe dafür sind real: über 5.500 unterstützte Coins, eine ausgereifte Begleit-App, Bluetooth in den größeren Modellen und eine Produktreihe vom 59-Euro-Einstieg bis zum 399-Euro-Flaggschiff mit E-Ink-Display. Wer über viele Ketten hinweg investiert, findet die breiteste Unterstützung hier.
Der Einwand gegen Ledger ist nicht der Chip, sondern die Offenheit. Die Firmware ist geschlossen, man kann also nicht selbst nachprüfen, was das Gerät tut. Dazu kommt die Debatte um Ledger Recover, den optionalen Dienst, der eine verschlüsselte Wiederherstellung des Schlüssels über Dritte ermöglicht. Der Dienst ist freiwillig und muss aktiv gebucht werden. Die Diskussion drehte sich aber nie um die Buchung, sondern darum, dass das Gerät technisch in der Lage ist, Schlüsselmaterial in Teilen nach außen zu geben. Wer das grundsätzlich ausschließen will, ist bei einem quelloffenen Gerät besser aufgehoben.
Ledger im Überblick
Über 5.500 Coins, die breiteste Unterstützung im Vergleich
Ausgereifte Begleit-App mit Kauf-, Tausch- und Staking-Anbindung
Bluetooth in Nano X, Flex und Stax für die Nutzung am Smartphone
Fünf Modelle von 59 bis 399 Euro
Firmware ist geschlossen und nicht unabhängig überprüfbar
Ledger Recover bleibt für viele ein grundsätzlicher Einwand
Datenleck 2020 in der Kundendatenbank, mit Phishing-Folgen bis heute
Ein zweiter Punkt für die Einordnung: Ledger hatte 2020 einen Datenleck-Vorfall in der Kundendatenbank. Betroffen waren Namen und Anschriften von Käufern, nicht die Geräte oder Schlüssel. Für die Sicherheit der Coins war das folgenlos, für die Betroffenen bedeutete es Phishing-Wellen bis heute.
Tangem bricht mit der Bauform der anderen drei. Statt eines Sticks bekommt man Karten im Scheckkartenformat, ohne Akku, ohne Kabel, ohne Display. Signiert wird, indem man eine Karte an das Smartphone hält. Der Schlüssel entsteht bei der Aktivierung im Chip und verlässt ihn nie.
Zwei Dinge macht Tangem dabei besser als alle anderen hier. Der Chip ist nach EAL6+ zertifiziert, eine Stufe über dem CC EAL5+ von Ledger, und es gibt gar keine Seed-Phrase. Statt 24 Wörtern, die man abschreiben, aufbewahren und vor Kamera und Feuer schützen muss, erhält man zwei oder drei identische Karten. Geht eine verloren, öffnet eine andere denselben Bestand. Damit fällt der Fehler weg, an dem in der Praxis die meisten Bestände verloren gehen.
Der Preis dafür steht in der Zeile „Eigenes Display“. Bei jedem anderen Gerät im Vergleich zeigt ein Bildschirm am Gerät selbst, an welche Adresse und über welchen Betrag man gerade unterschreibt. Bei Tangem steht diese Angabe nur in der App auf dem Telefon. Ist das Telefon kompromittiert, kann es eine andere Empfängeradresse anzeigen als die, die tatsächlich signiert wird, und man hätte keine zweite, unabhängige Stelle, an der das auffällt. Genau deshalb liegt Tangem bei uns in der Sicherheit auf 7 und nicht auf 10, obwohl der Chip der beste im Feld ist.
Tangem im Überblick
EAL6+ Secure Element, die höchste Zertifizierung im Vergleich
Keine Seed-Phrase: Backup über zwei oder drei identische Karten
Über 16.000 Assets auf mehr als 80 Netzwerken, die breiteste Unterstützung hier
Günstigster Einstieg im Test, kein Akku und kein Kabel
Firmware quelloffen, Fertigung in der Schweiz
Kein Display am Gerät: die Transaktion lässt sich nur am Telefon prüfen
Keine Wiederherstellung, wenn alle Karten verloren gehen
Kein Desktop-Zugang, die Bedienung läuft ausschließlich über NFC am Smartphone
Für wen sich das trotzdem rechnet: Wer bisher gar kein Hardware Wallet nutzt, weil ihm der Seed zu heikel oder die Einrichtung zu umständlich war, ist mit Tangem deutlich besser aufgestellt als mit Coins auf der Börse. Wer regelmäßig größere Beträge bewegt, sollte ein Gerät mit eigenem Bildschirm nehmen.
Ein Vergleich ist nur so gut wie die Begründung dafür, wer fehlt. Diese Geräte haben wir geprüft und bewusst nicht aufgenommen:
SafePal und ähnliche Budget-Geräte Herkunft der Fertigung und Prüfstand des Secure Elements ließen sich nicht belegen.
Software- und Browser-Wallets halten den Schlüssel auf einem Gerät mit Internetverbindung und lösen damit nicht dasselbe Problem.
Das Display ist wichtiger als der Chip. Ein Hardware Wallet schützt nicht davor, dass ein Rechner kompromittiert ist. Es schützt davor, dass eine manipulierte Überweisung unbemerkt unterschrieben wird. Dafür muss das Gerät die Empfängeradresse selbst anzeigen, und man muss sie dort auch lesen können. Geräte ohne eigenes Display lösen dieses Problem nicht.
Quelloffen heißt überprüfbar. Bei einem Gerät, dessen einzige Aufgabe die Geheimhaltung eines Schlüssels ist, macht es einen Unterschied, ob man dem Hersteller glauben muss oder nachsehen kann. Das ist kein theoretischer Punkt: Es ist der Grund, warum Trezor in unserer Wertung vorn liegt.
Das Backup entscheidet, nicht das Gerät. Verloren gehen Bestände fast nie durch einen geknackten Chip, sondern durch eine verlorene, falsch abgeschriebene oder mitfotografierte Wortliste. Deshalb bewerten wir das Backup-Verfahren mit: die microSD-Karte bei BitBox und das Shamir-Backup bei Trezor lösen genau diesen Teil.
Immer direkt beim Hersteller kaufen. Kein Hardware Wallet vom Marktplatz, aus zweiter Hand oder mit vorausgefüllter Wortliste. Ein Gerät, dessen Schlüssel jemand anderes kennt, ist kein Schutz, sondern eine Falle. Mehr dazu im Cold-Wallet-Guide.
Einordnung
Für die meisten ist das Trezor Safe 5 die richtige Wahl: quelloffen, mit Sicherheits-Chip und einem Backup-Verfahren, das den häufigsten Fehler abfängt. Wer über viele Ketten streut oder das Wallet am Smartphone nutzen will, greift zu Ledger. Wer möglichst wenig Umstand will, zur BitBox. Der teuerste Fehler ist keiner dieser drei, sondern die Coins auf der Börse liegen zu lassen.
Phil · Gründer & Chefredakteur · seit 2017 in Krypto
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Jede Gesamtnote ist der gewichtete Durchschnitt aus fünf Teilnoten. Die Teilnoten sind redaktionelle Einschätzungen anhand der Gerätedaten in der Tabelle, die Gesamtnote wird daraus nach fester Gewichtung berechnet, nicht von Hand vergeben. Eine Partnerschaft verändert keine Note.
Preise und Ausstattung sind Herstellerangaben mit Stand 07.08.2026, keine Live-Preise. Aktionen, Bundles und Versandkosten können abweichen. Prüfe den aktuellen Preis vor dem Kauf im Shop des Herstellers.
Mit * markierte Links sind Werbelinks zu bestätigten Partnern. CryptoTuts kann darüber eine Vergütung erhalten. Modelle ohne Partnerprogramm führen zum Testbericht. Kaufe Hardware Wallets nur beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern und nutze nie ein Gerät mit vorgegebener Seed-Phrase. Keine Anlageberatung.