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Passives Einkommen mit Krypto: 5 Strategien 2026

Strategie 1: Staking — Coins sperren, Rewards kassieren

Staking ist der einfachste und beliebteste Weg, mit Krypto passives Einkommen zu erzielen. Du sperrst deine Coins in einem Proof-of-Stake-Netzwerk und hilfst damit, die Blockchain zu sichern. Dafür erhältst du regelmäßig Rewards in Form neuer Coins.

Die jährlichen Renditen (APY) variieren je nach Netzwerk: Ethereum bietet rund 3–4 %, Solana circa 6–8 % und Cardano etwa 3–5 %. Der große Vorteil: Staking ist vergleichsweise risikoarm, da du deine Coins behältst und keinem Smart-Contract-Risiko ausgesetzt bist, wenn du nativ stakst.

Du kannst direkt über Krypto-Börsen wie Bitvavo oder Kraken staken — ohne technisches Know-how. Alternativ nutzt du ein eigenes Wallet und delegierst an einen Validator. Mehr dazu in unserem ausführlichen Staking-Guide.

Steuerhinweis: Staking-Rewards sind in Deutschland als sonstige Einkünfte steuerpflichtig. Details findest du unter Staking Steuern.

Strategie 2: Lending — Krypto verleihen und Zinsen verdienen

Krypto-Lending funktioniert ähnlich wie ein Kredit bei der Bank — nur dass du der Kreditgeber bist. Du verleihst deine Coins an andere Nutzer oder an eine Plattform und erhältst dafür Zinsen.

Es gibt zwei Varianten:

  • CeFi-Lending: Zentrale Plattformen übernehmen die Verwaltung. Einfacher, aber mit Plattform-Risiko (z. B. Insolvenz).
  • DeFi-Lending: Über Smart Contracts auf Protokollen wie Aave oder Compound. Keine zentrale Instanz, dafür Smart-Contract-Risiko.

Die Zinssätze liegen je nach Coin und Plattform zwischen 2 % und 12 % APY. Stablecoins wie USDC oder DAI bringen oft die höchsten Renditen, da die Nachfrage nach Leihkapital hoch ist.

Mehr Details und eine Anbieter-Übersicht findest du in unserem Krypto-Lending-Guide.

Strategie 3: Yield Farming — Rendite mit DeFi-Protokollen

Yield Farming ist die fortgeschrittenste Strategie auf dieser Liste — und potenziell die lukrativste. Du stellst Liquidität in DeFi-Protokollen bereit und verdienst Handelsgebühren sowie Token-Rewards.

Typischerweise zahlst du ein Token-Paar (z. B. ETH/USDC) in einen Liquidity Pool ein. Jedes Mal, wenn jemand über diesen Pool handelt, erhältst du einen Anteil der Gebühren. Zusätzlich belohnen viele Protokolle Liquiditätsanbieter mit eigenen Governance-Tokens.

Die Renditen können zweistellig ausfallen, bergen aber auch erhebliche Risiken — insbesondere den sogenannten Impermanent Loss, der entsteht, wenn sich das Preisverhältnis der beiden Token im Pool verändert.

Alles Wichtige zu Yield Farming, inklusive der besten Protokolle, erfährst du im Yield-Farming-Guide.

Strategie 4: Liquidity Providing — Marktliquidität bereitstellen

Liquidity Providing (LP) ist eng mit Yield Farming verwandt, aber der Fokus liegt stärker auf den Handelsgebühren als auf zusätzliche Token-Rewards. Du stellst Kapital in dezentralen Börsen (DEXs) wie Uniswap, SushiSwap oder Raydium bereit.

Für jeden Swap, der über deinen Pool läuft, erhältst du einen Anteil der Handelsgebühren — proportional zu deinem Anteil am Pool. Bei populären Token-Paaren mit hohem Handelsvolumen können die Gebühreneinnahmen attraktiv sein.

Der Unterschied zu klassischem Yield Farming: Du optimierst auf stabile Gebühreneinnahmen statt auf kurzfristig hohe APY durch Token-Incentives. Das macht die Strategie nachhaltiger, aber erfordert die richtige Wahl des Token-Paars und der Plattform.

Tipp: Konzentrierte Liquidität (z. B. bei Uniswap v3) kann deutlich höhere Renditen bringen, erfordert aber aktives Management und ein gutes Verständnis der Preisspannen.

Strategie 5: Masternodes — Netzwerk betreiben und verdienen

Masternodes sind spezielle Server, die erweiterte Funktionen in einem Blockchain-Netzwerk ausführen — etwa Instant-Transaktionen, Private-Sends oder Governance-Abstimmungen. Als Betreiber eines Masternodes erhältst du regelmäßige Rewards.

Der Haken: Du brauchst eine Mindesteinlage an Coins (Collateral), die je nach Projekt mehrere Tausend Euro betragen kann. Bei Dash sind es beispielsweise 1.000 DASH. Dafür liegen die jährlichen Renditen oft zwischen 5 % und 20 %.

Masternodes eignen sich für Anleger, die:

  • Über ausreichend Kapital verfügen
  • Technisches Verständnis mitbringen (Serverbetrieb)
  • Langfristig in ein Projekt investieren wollen

Achtung: Viele kleinere Masternode-Projekte sind nicht liquide und können schnell an Wert verlieren. Setze nur auf etablierte Netzwerke mit aktivem Development und echter Nutzerbasis.

Eine gute Anlaufstelle für die Auswahl der richtigen Coins ist unser Börsen-Vergleich, um die Coins zum besten Kurs zu kaufen.

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Häufige Fragen

Was ist der einfachste Weg, mit Krypto passives Einkommen zu erzielen?
Staking ist der einfachste Einstieg. Du kannst direkt über eine Krypto-Börse wie Bitvavo oder Kraken staken — ohne technisches Know-how. Die Renditen liegen je nach Coin zwischen 3 % und 8 % pro Jahr.
Wie hoch sind die Renditen bei passivem Krypto-Einkommen?
Die Renditen variieren stark: Staking bringt 3–8 % APY, Lending 2–12 %, Yield Farming 5–50 % (aber mit höherem Risiko) und Masternodes 5–20 %. Höhere Renditen gehen fast immer mit höheren Risiken einher.
Muss ich passives Krypto-Einkommen versteuern?
Ja. In Deutschland gelten Staking-Rewards, Lending-Zinsen und DeFi-Erträge als sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG. Es gibt eine Freigrenze von 256 Euro pro Jahr. Darüber hinaus wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert.
Was ist Impermanent Loss?
Impermanent Loss entsteht, wenn sich das Preisverhältnis der Token in einem Liquidity Pool verändert. Dein Anteil am Pool ist dann weniger wert als wenn du die Token einfach gehalten hättest. Der Verlust wird erst „permanent", wenn du deine Liquidität abziehst.