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US-Kryptogesetz · H.R. 3633

CLARITY Act: Wo das Gesetz gerade steht

Stand 26. September 2026: Im Senatsplenum. Letzter Schritt am 15. September 2026: Senator Tillis beantragt, die Abstimmung zu wiederholen (Motion to reconsider). Der 119. Kongress endet am 3. Januar 2027, noch 100 Tage. Was bis dahin nicht Gesetz ist, verfällt.

  • Gescheitert ist nicht das Gesetz, sondern am 15. September die Abstimmung, mit der die Debatte im Senat beginnen sollte. Ein zweiter Anlauf ist möglich, realistisch nach der Kongresswahl am 3. November.
  • XRP gilt für SEC und CFTC schon heute als digitaler Rohstoff (gemeinsame Auslegung vom 17. März 2026). Das Gesetz würde das festschreiben.
  • In Deutschland gilt MiCA. An deiner Steuer ändert der CLARITY Act nichts.
Zuletzt geändert 26.09.2026, 15:24 UhrZuletzt geprüft 26.09.2026, 15:24 UhrQuelle Library of Congress (GovInfo)
Phil · CryptoTuts GründerErstellt am 26.09.2026So prüfen wir
Repräsentantenhaus
294 : 134
beschlossen am 17.07.2025
Senat
49 : 50
Cloture zum Beratungsantrag, verfehlt am 15.09.2026
Prognosemarkt
6,5 %
Polymarket, Stand 26.09.2026
Frist
100 Tage
bis 03.01.2027, Ende des 119. Kongresses

Angekündigt

Nächste Termine

Angekündigte Termine mit Quelle. Das Ergebnis erscheint danach in der Zeitleiste, sobald es im offiziellen Protokoll steht.

  1. Kongresswahl in den USA, bis dahin ruht das Plenum weitgehend

    Beide Kammern sind laut vorläufigem Kalender fast den ganzen Oktober und die erste Novemberwoche nicht in Sitzung.

    PresseQuelle
    both chambers are scheduled to be out of session for nearly all of October and the first week of November, with Election Day falling on Nov. 3
  2. Senat kehrt nach der Wahl für zwei Sitzungstage zurück

    Frühester realistischer Zeitpunkt für einen zweiten Anlauf. Der Kalender ist vorläufig und kann sich ändern.

    SenatPresseQuelle
    The Senate is then set to return for two days the following week, before the Nov. 11 observation of Veterans Day

Nächste Schritte

Wie es jetzt weitergeht

Am 15. September 2026 hat der Senat die Cloture zum Beratungsantrag mit 49 zu 50 Stimmen verfehlt. Nötig gewesen wären 60. Ohne Cloture kann der Senat das Gesetz nicht in die eigentliche Beratung nehmen.

Noch am selben Tag hat Senator Thom Tillis beantragt, diese Abstimmung zu wiederholen (Motion to reconsider). Einen solchen Antrag darf im Senat nur stellen, wer auf der siegreichen Seite gestimmt hat. Laut Presseberichten hat Tillis deshalb bewusst mit Nein gestimmt, um den Weg für einen zweiten Anlauf offenzuhalten.

Was jetzt passieren muss:

  • Die Mehrheitsführung setzt den Wiederholungsantrag auf die Tagesordnung.
  • Eine neue Cloture-Abstimmung braucht 60 Stimmen, also mindestens elf mehr als am 15. September.
  • Danach folgen Debatte, mögliche Änderungsanträge und die Schlussabstimmung im Senat.
  • Weil der Senat mit einer eigenen Neufassung arbeitet, muss anschließend das Repräsentantenhaus zustimmen oder beide Kammern einigen sich auf einen gemeinsamen Text.

Das Zeitfenster ist klein. Laut dem Sitzungskalender des Senats ruht das Plenum von Anfang Oktober bis in die Woche nach der Kongresswahl am 3. November. Ein zweiter Anlauf ist damit realistisch erst in der Sitzungsperiode nach der Wahl möglich. Der Kalender ist vorläufig und kann sich ändern.

Die harte Frist: Der 119. Kongress endet am 3. Januar 2027. Was bis dahin nicht beide Kammern passiert hat und unterschrieben ist, verfällt. Im neuen Kongress müsste das Gesetz neu eingebracht werden und alle Schritte erneut durchlaufen.

Einschätzung des Marktes

Was der Prognosemarkt erwartet

6,5 %

So hoch bewerten Teilnehmer des Prognosemarkts Polymarket die Frage „Clarity Act (H.R.3633) signed into law in 2026?“ mit Ja, bei einem Handelsvolumen von 23,1 Mio. $. Das ist eine Markteinschätzung und keine Prognose von uns. Sie reagiert auf Nachrichten, oft stärker als der tatsächliche Verfahrensstand.

Quelle: Polymarket, Stand 26.09.2026, 15:24 Uhr. Polymarket ist in Deutschland nicht als Wettanbieter zugelassen, deshalb verlinken wir die Plattform nicht.

Inhalt

Was der CLARITY Act regelt

Der Digital Asset Market Clarity Act (H.R. 3633) soll in den USA eine Frage klären, die seit Jahren vor Gericht ausgetragen wird: Wann ist ein Kryptowert ein Wertpapier und damit Sache der Börsenaufsicht SEC, und wann ist er ein Rohstoff, für den die Terminmarktaufsicht CFTC zuständig ist?

Es gibt zwei Fassungen, und sie unterscheiden sich stark.

Die Fassung des Repräsentantenhauses (beschlossen am 17. Juli 2025) hat sechs Titel:

  • Zuständigkeit: Die CFTC bekommt die ausschließliche Aufsicht über den Spothandel mit „digitalen Rohstoffen“ (Sec. 401). Die SEC bleibt zuständig, solange ein Token als Teil eines Investmentvertrags verkauft wird.
  • Registrierung: Handelsplätze, Broker, Händler und Verwahrer registrieren sich bei der CFTC. Kundengelder dürfen nicht mit dem Vermögen der Börse vermischt werden (Sec. 404 bis 406).
  • Reife Blockchain: Ein Netzwerk, das keine Person oder Gruppe kontrolliert, kann sich bei der SEC als „mature“ zertifizieren. Die SEC hat 60 Tage für einen Widerspruch (Sec. 205).
  • Entwickler: Wer Software schreibt, ohne über Kundengelder zu verfügen, gilt nicht als Geldübermittler (Sec. 109).
  • Kein digitaler Dollar: Die Notenbank darf keine digitale Zentralbankwährung ausgeben (Titel VI).

Die Neufassung des Bankenausschusses im Senat (beschlossen am 14. Mai 2026, vorgelegt am 1. Juni 2026) ersetzt diesen Text vollständig und ist in neun Titel gegliedert. Sie regelt vor allem die Seite der SEC, die Bekämpfung illegaler Finanzströme, DeFi, Banken und den Schutz von Entwicklern. Einen Teil zur CFTC und zum Spothandel enthält sie nicht. Den regelt ein eigener Text des Landwirtschaftsausschusses, der Digital Commodity Intermediaries Act (S. 3755), am 2. Februar 2026 dem Senat vorgelegt. Titel I der Neufassung trägt den Kurztitel „Lummis-Gillibrand Responsible Financial Innovation Act of 2026“ (Sec. 101).

Der finale Text vom 14. September 2026. Einen Tag vor der Abstimmung haben Cynthia Lummis und die Vorsitzenden beider Ausschüsse, John Boozman und Tim Scott, eine zusammengeführte Endfassung mit 635 Seiten veröffentlicht. Laut Lummis enthält sie 126 Änderungen auf Wunsch der Demokraten, Ethikregeln für Amtsträger und eine neue Befugnis des Finanzministeriums gegen den Abfluss von Bankeinlagen in Stablecoins. Diese Fassung steht noch nicht im offiziellen Kongressarchiv.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen House- und Senatsfassung Punkt für Punkt stehen in der Tabelle darunter. Die vollständigen Fassungen sind in den Quellen verlinkt.

Zwei Fassungen

House und Senat im Vergleich

Die Fassung des Repräsentantenhauses gegen die Neufassung des Bankenausschusses im Senat, Paragraph für Paragraph aus den offiziellen Texten.

Fassung des Repräsentantenhauses im Vergleich zur Neufassung des Senats
ThemaRepräsentantenhaus, 17.07.2025Senat (Bankenausschuss), 01.06.2026
Wann ist ein Token kein Wertpapier?Ein „investment contract asset“ fällt aus dem Begriff des Investmentvertrags heraus.Sec. 201Ein „network token“ gilt nicht als Wertpapier. Hängt sein Wert von einem Projektteam ab, ist er ein „ancillary asset“ mit Offenlegungspflichten bei der SEC. Tokens, die am 1. Januar 2026 Hauptwert eines börsengehandelten Produkts waren, sind kein Wertpapier.Sec. 102, 105
Aufsicht über den SpothandelAusschließlich die CFTC.Sec. 401Nicht im Text des Bankenausschusses. Diesen Teil regelt der Landwirtschaftsausschuss in einem eigenen Gesetz (S. 3755); laut Lummis führt der finale Text vom 14.09.2026 beide zusammen.
Registrierung von Börsen und BrokernBei der CFTC, mit Pflicht zur getrennten Verwahrung von Kundengeldern.Sec. 404 bis 406Die SEC passt ihre Regeln für Broker, Börsen und Verwahrer an. Kundenvermögen ist in der Insolvenz geschützt.Sec. 108, 701
DezentralitätZertifizierung als „mature blockchain“, die SEC kann binnen 60 Tagen widersprechen.Sec. 205Zertifizierung „nicht unter koordinierter Kontrolle“ mit 90 Tagen Frist, dazu Haltefristen für Insider.Sec. 104
Kapital einsammeln ohne WertpapierprospektBis 50 Mio. US-Dollar in zwölf Monaten.Sec. 202Bis 50 Mio. US-Dollar pro Jahr oder 10 % des Umlaufs, höchstens vier Jahre, insgesamt bis 200 Mio. US-Dollar.Sec. 103
Belohnungen auf StablecoinsNicht enthalten.Kein Zins allein fürs Halten, auch nicht über Börsen und Plattformen. Belohnungen für Zahlungen, Liquidität oder Staking bleiben erlaubt.Sec. 404
Entwickler und DeFiEntwickler ohne Kontrolle über Kundengelder sind keine Geldübermittler, echte DeFi-Protokolle sind ausgenommen.Sec. 109, 309Derselbe Entwicklerschutz, ausdrücklich als „Blockchain Regulatory Certainty Act“. Protokolle, die jemand kontrolliert, bekommen eigene Pflichten.Sec. 301, 601, 604
Geldwäsche und SanktionenPflichten nach dem Bank Secrecy Act für Börsen, Broker und Händler.Sec. 110Deutlich ausgebaut, bis zum vorübergehenden Anhalten von Transaktionen auf Anfrage der Behörden.Sec. 201 bis 309
Ethikregeln für AmtsträgerNur eine Auslegungsregel: Das bestehende Ethikrecht gilt weiter.Sec. 111In der Fassung vom 01.06.2026 nicht enthalten. Der finale Text vom 14.09.2026 enthält laut Lummis Verkauf oder Blind Trust für Amtsträger und Ehepartner; er steht noch nicht im Kongressarchiv.
Digitaler Dollar der NotenbankVerboten.Titel VINicht enthalten.
Tokenisierte WertpapiereNur eine Studie.Sec. 507Ein tokenisiertes Wertpapier wird behandelt wie das Wertpapier, das es abbildet.Sec. 505
BankenVerwahrte Kryptowerte müssen nicht als Verbindlichkeit bilanziert werden.Sec. 310, 312Banken dürfen Kryptowerte nutzen, verwahren und Wallet-Software anbieten.Sec. 401

Gelesen am 26.09.2026 aus den Gesetzestexten bei GovInfo. Der eigene Text des Landwirtschaftsausschusses (S. 3755) und die zusammengeführte Endfassung vom 14. September sind nur dort erwähnt, wo sie die Senatsspalte ändern. Die Endfassung steht noch nicht im Kongressarchiv.

Streitpunkte

Worüber gestritten wird

Stablecoin-Rendite. Banken fürchten, dass Einlagen zu Stablecoins abwandern, wenn Plattformen darauf Zinsen zahlen. Den Emittenten selbst verbietet das schon der GENIUS Act. Die Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks haben sich am 1. Mai 2026 auf einen Kompromiss für Börsen und Plattformen geeinigt, der in der Senatsfassung steht (Sec. 404): Verboten sind Zinsen oder Renditen, die allein fürs Halten eines Stablecoins gezahlt werden. Belohnungen für Aktivität, etwa für Zahlungen, Liquidität oder Staking, bleiben erlaubt. In der Fassung des Repräsentantenhauses gibt es dazu keine Regel.

Ethikregeln. Das war der Punkt, an dem die Abstimmung am 15. September gescheitert ist. Die Neufassung vom 1. Juni 2026 enthielt dazu nichts. Der finale Text vom 14. September übernimmt laut Lummis im Wesentlichen den Ethikvorschlag der Senatoren Tillis und Gallego: Amtsträger und ihre Ehepartner müssen Kryptobestände verkaufen oder in einen Blind Trust geben, und die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten dürfen die Regeln durchsetzen. Den Demokraten reichte das nicht, weil es den Präsidenten aus ihrer Sicht nicht wirksam erfasst. Phil hat den Kern im Video vom 15. September so zusammengefasst: „Der Text verpflichtet Präsident und Ehepartner zum Verkauf oder Blind Trust, die Söhne nicht […] Genau da liegt der Streit.“

DeFi und Geldwäsche. Der Schutz für Entwickler ist enthalten. Laut einer Analyse der Kanzlei Davis Wright Tremaine hat die Banking-Fassung aber die Ausweitung dieses Schutzes auf Strafverfahren gestrichen. Strittig bleiben die Pflichten für dezentrale Handelsplätze bei der Bekämpfung illegaler Finanzströme.

Macht der Behörden. Kritiker halten die CFTC für zu klein, um einen Markt dieser Größe zu beaufsichtigen. Befürworter sehen in der klaren Aufteilung den Hauptgewinn, weil Unternehmen heute nicht wissen, welche Behörde sie verklagen kann.

Stablecoins

CLARITY Act und GENIUS Act

Die beiden werden oft verwechselt. Der GENIUS Act (S. 1582) regelt nur Stablecoins und ist bereits Gesetz: Das Repräsentantenhaus stimmte am 17. Juli 2025 mit 308 zu 122 zu, einen Tag später wurde er unterschrieben (Public Law 119-27). Der CLARITY Act regelt den übrigen Kryptomarkt und steckt noch im Verfahren.

Was der GENIUS Act vorschreibt:

  • Stablecoins zur Zahlung dürfen in den USA nur zugelassene Emittenten ausgeben (Sec. 3).
  • Jeder Stablecoin muss mindestens 1 zu 1 gedeckt sein, mit Bargeld, Bankeinlagen oder kurzlaufenden US-Staatsanleihen (Sec. 4).
  • Emittenten dürfen keine Zinsen oder Renditen allein fürs Halten zahlen (Sec. 4).
  • Ausländische Emittenten brauchen ein vom US-Finanzministerium als gleichwertig anerkanntes Regime (Sec. 18).
  • Zugelassene Stablecoins gelten weder als Wertpapier noch als Rohstoff (Sec. 17).

Er gilt spätestens 18 Monate nach der Unterschrift, also ab dem 18. Januar 2027, oder 120 Tage nach den endgültigen Regeln der Aufsicht, falls diese früher kommen (Sec. 20).

Wie beide zusammenhängen: Das Zinsverbot des GENIUS Act trifft nur die Emittenten. Börsen und Plattformen, die Kunden für gehaltene Stablecoins Belohnungen zahlen, erfasst es nicht. Diese Lücke schließt die Senatsfassung des CLARITY Act (Sec. 404) und lässt Belohnungen für Aktivität ausdrücklich zu. Genau dieser Punkt war der Streit zwischen Banken und Kryptobranche.

Abstimmungen

Jede Abstimmung zum CLARITY Act

Ausschüsse und Plenum beider Kammern. Stimmen aus dem offiziellen Protokoll sind als „Primär“ markiert, zwei Ausschussergebnisse im Senat kennen wir bisher nur aus der Presse. Bei Senatsabstimmungen stehen die Namen aus dem Congressional Record unter „Alle Namen“.

Alle Abstimmungen zum CLARITY Act
DatumGremium und FrageJa : NeinQuelle
15.09.2026Senat, PlenumCloture zum Beratungsantrag (60 Stimmen nötig)Nach Partei: Republikaner 49 Ja, 4 Nein; Demokraten 0 Ja, 44 Nein; Parteilose 0 Ja, 2 Nein. Gegen die Mehrheit der eigenen Partei: Collins (R-ME), Hawley (R-MO), Moran (R-KS), Tillis (R-NC). Ohne Stimme: Coons (D-DE).
Alle Namen

Ja (49): Armstrong (R-OK), Banks (R-IN), Barrasso (R-WY), Blackburn (R-TN), Boozman (R-AR), Britt (R-AL), Budd (R-NC), Capito (R-WV), Cassidy (R-LA), Cornyn (R-TX), Cotton (R-AR), Cramer (R-ND), Crapo (R-ID), Cruz (R-TX), Curtis (R-UT), Daines (R-MT), Ernst (R-IA), Fischer (R-NE), Graham (R-SC), Grassley (R-IA), Hagerty (R-TN), Hoeven (R-ND), Husted (R-OH), Hyde-Smith (R-MS), Johnson (R-WI), Justice (R-WV), Kennedy (R-LA), Lankford (R-OK), Lee (R-UT), Lummis (R-WY), Marshall (R-KS), McConnell (R-KY), McCormick (R-PA), Moody (R-FL), Moreno (R-OH), Murkowski (R-AK), Paul (R-KY), Ricketts (R-NE), Risch (R-ID), Rounds (R-SD), Schmitt (R-MO), Scott (R-FL), Scott (R-SC), Sheehy (R-MT), Sullivan (R-AK), Thune (R-SD), Tuberville (R-AL), Wicker (R-MS), Young (R-IN)

Nein (50): Alsobrooks (D-MD), Baldwin (D-WI), Bennet (D-CO), Blumenthal (D-CT), Blunt Rochester (D-DE), Booker (D-NJ), Cantwell (D-WA), Collins (R-ME), Cortez Masto (D-NV), Duckworth (D-IL), Durbin (D-IL), Fetterman (D-PA), Gallego (D-AZ), Gillibrand (D-NY), Hassan (D-NH), Hawley (R-MO), Heinrich (D-NM), Hickenlooper (D-CO), Hirono (D-HI), Kaine (D-VA), Kelly (D-AZ), Kim (D-NJ), King (I-ME), Klobuchar (D-MN), Lujan (D-NM), Markey (D-MA), Merkley (D-OR), Moran (R-KS), Murphy (D-CT), Murray (D-WA), Ossoff (D-GA), Padilla (D-CA), Peters (D-MI), Reed (D-RI), Rosen (D-NV), Sanders (I-VT), Schatz (D-HI), Schiff (D-CA), Schumer (D-NY), Shaheen (D-NH), Slotkin (D-MI), Smith (D-MN), Tillis (R-NC), Van Hollen (D-MD), Warner (D-VA), Warnock (D-GA), Warren (D-MA), Welch (D-VT), Whitehouse (D-RI), Wyden (D-OR)

Ohne Stimme: Coons (D-DE)

49 : 50abgelehntPrimärRecord Vote 234
14.05.2026Bankenausschuss des Senats (Neufassung)Weitergabe ans Plenum15 : 9angenommenPresseCoinDesk
29.01.2026Landwirtschaftsausschuss des Senats (S. 3755, CFTC-Teil)Weitergabe ans Plenum12 : 11angenommenPresseCNBC
17.07.2025Repräsentantenhaus, PlenumVerabschiedungNach Partei: Republikaner 216 Ja, 0 Nein, 4 ohne Stimme; Demokraten 78 Ja, 134 Nein.294 : 134angenommenPrimärRoll Call 199
10.06.2025Finanzausschuss des RepräsentantenhausesWeitergabe ans Plenum32 : 19angenommenPrimärcongress.gov
10.06.2025Landwirtschaftsausschuss des RepräsentantenhausesWeitergabe ans Plenum47 : 6angenommenPrimärcongress.gov

Pfad ohne Gesetz

Was ohne Gesetz passiert

Solange der Kongress nicht entscheidet, regeln die Behörden den Markt mit den Befugnissen, die sie heute schon haben. Das passiert bereits:

  • 17. März 2026: SEC und CFTC veröffentlichen eine gemeinsame Auslegung, wann ein Kryptowert ein Wertpapier ist. Sie unterscheidet digitale Rohstoffe, Sammlerstücke, Werkzeuge, Stablecoins und digitale Wertpapiere und nennt 16 Beispiele für digitale Rohstoffe, darunter Bitcoin, Ether, Solana und XRP (Federal Register vom 23. März 2026).
  • 21. August 2026: Die SEC schlägt mit „Regulation Crypto Assets“ ein eigenes Regelwerk für Token-Angebote vor, die als Investmentvertrag gelten.
  • Nach dem 15. September: SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Michael Selig kündigen laut Presseberichten an, mit ihren bestehenden Befugnissen weiterzumachen, ob mit oder ohne Gesetz.

Das hat einen Haken. Eine Regel der Behörde kann die nächste Behördenleitung wieder aufheben, ein Gesetz nicht. Genau diese Beständigkeit ist der Grund, warum die Branche auf den CLARITY Act drängt.

Für Anleger heißt das: Die Richtung der Aufsicht hängt bis auf Weiteres an Personen und nicht an einem Gesetzestext.

Deutschland

Was das für Anleger in Deutschland heißt

Der CLARITY Act ist ein US-Gesetz. In Deutschland gilt er nicht. Hier regelt seit dem 30. Dezember 2024 die EU-Verordnung MiCA den Handel und die Verwahrung von Kryptowerten, die Regeln für Stablecoins gelten schon seit dem 30. Juni 2024. Anbieter brauchen dafür eine Zulassung, in Deutschland über die BaFin.

Indirekt wirkt das US-Gesetz trotzdem:

  • Liquidität und Kurse: Der US-Markt ist der größte Handelsplatz für Kryptowerte. Klare Regeln dort verändern, welche Produkte US-Banken und Fonds anbieten dürfen, und damit die Nachfrage.
  • Stablecoins: Die großen Dollar-Stablecoins stammen aus den USA. Was dort zur Rendite entschieden wird, prägt, was Plattformen weltweit anbieten.
  • Einordnung einzelner Coins: Ob ein Token in den USA als Rohstoff oder als Wertpapier gilt, beeinflusst, welche Börsen ihn listen. MiCA kennt diese Unterscheidung in dieser Form nicht.

Was sich für dich nicht ändert: die Steuer. Gewinne aus privaten Verkäufen sind in Deutschland nach § 23 EStG steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als ein Jahr liegt. Darunter gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro pro Jahr für alle privaten Veräußerungsgeschäfte zusammen. Wird sie überschritten, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig. Kein US-Gesetz verschiebt diese Regeln.

XRP: Für XRP hängt in den USA weniger am CLARITY Act, als viele denken. Zwei Dinge gelten schon heute:

  • Im Verfahren SEC gegen Ripple entschied das Gericht im Juli 2023, dass die programmatischen Verkäufe von XRP über Börsen keine Wertpapiergeschäfte waren. Die direkten Verkäufe an institutionelle Käufer waren es dagegen.
  • In ihrer gemeinsamen Auslegung vom 17. März 2026 nennen SEC und CFTC XRP ausdrücklich als Beispiel für einen digitalen Rohstoff, zusammen mit 15 weiteren Coins wie Bitcoin und Ether.

Eine Auslegung der Behörden kann eine spätere Behördenleitung allerdings wieder ändern. Der CLARITY Act würde die Einordnung in ein Gesetz schreiben. Die Senatsfassung enthält dazu eine Stichtagsregel (Sec. 105): Ein Token gilt weder als Wertpapier noch als „ancillary asset“, wenn er am 1. Januar 2026 der Hauptwert eines börsengehandelten Produkts war, das nicht als Investmentfonds registriert ist und an einer US-Wertpapierbörse gehandelt wird. Die Daten zu den XRP-Fonds stehen im XRP-ETF-Tracker.

Akteure

Wer steht wo

  • French Hill (Republikaner, Arkansas) hat das Gesetz am 29. Mai 2025 im Repräsentantenhaus eingebracht. Er leitet dort den Finanzausschuss.
  • Tim Scott (Republikaner, South Carolina) leitet den Bankenausschuss des Senats und hat die Neufassung am 1. Juni 2026 vorgelegt.
  • Cynthia Lummis und Kirsten Gillibrand geben Titel I der Senatsfassung ihren Namen. Sie arbeiten seit 2022 parteiübergreifend an einem Krypto-Rahmengesetz. Bei der Cloture-Abstimmung am 15. September 2026 stimmte Lummis mit Ja, Gillibrand mit Nein (Congressional Record, Rollcall Vote 234).
  • Thom Tillis (Republikaner) hat den Kompromiss zur Stablecoin-Rendite mit Angela Alsobrooks (Demokratin) ausgehandelt und den Antrag auf Wiederholung der Abstimmung gestellt.
  • Martin Heinrich (Demokrat, New Mexico) hat am 15. September 2026 den Änderungsantrag S.Amdt. 6772 eingereicht.

Coinbase. Offenlegung: Coinbase ist Werbepartner von CryptoTuts. Über Coinbase-Links auf dieser Seite erhalten wir unter Umständen eine Vergütung. Auf diese Einordnung hat das keinen Einfluss. Coinbase ist selbst Partei in diesem Streit. Laut Forbes hat das Unternehmen am 14. Januar 2026 seine Unterstützung für den damaligen Entwurf des Bankenausschusses zurückgezogen, unter anderem wegen der Beschränkung von Stablecoin-Belohnungen. Der Ausschuss hat seine Sitzung daraufhin verschoben. Den Kompromiss vom 1. Mai hat Coinbase laut The Block unterstützt. Nach dem Scheitern am 15. September sagte CEO Brian Armstrong laut TheStreet, SEC und CFTC hätten die nötigen Werkzeuge, um ohne den Kongress voranzukommen.

Zeitleiste

Alle Meilensteine mit Quelle

Jede Zeile stammt aus dem offiziellen Verfahrensprotokoll. Der deutsche Satz fasst den Schritt zusammen, der englische Originalwortlaut steht darunter.

  1. Senator Tillis beantragt, die Abstimmung zu wiederholen (Motion to reconsider)

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautMotion by Senator Tillis to reconsider the vote by which cloture on the motion to proceed to the measure was not invoked (Record Vote No. 234) entered in Senate.
  2. Senat verfehlt die nötigen 60 Stimmen für Cloture: 49 zu 50

    Nach Partei: Republikaner 49 Ja, 4 Nein; Demokraten 0 Ja, 44 Nein; Parteilose 0 Ja, 2 Nein. Gegen die Mehrheit der eigenen Partei: Collins (R-ME), Hawley (R-MO), Moran (R-KS), Tillis (R-NC). Ohne Stimme: Coons (D-DE).

    SenatPrimärsenate.gov
    OriginalwortlautCloture on the motion to proceed to the measure not invoked in Senate by Yea-Nay Vote. 49 - 50. Record Vote Number: 234. (CR S4706)
  3. Antrag gestellt, das Gesetz im Senatsplenum zu beraten

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautMotion to proceed to consideration of measure made in Senate. (CR S4557)
  4. Bankenausschuss des Senats beschließt eine Neufassung und empfiehlt sie dem Plenum

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCommittee on Banking, Housing, and Urban Affairs. Ordered to be reported with an amendment in the nature of a substitute favorably.
  5. Im Senat eingegangen und an den Bankenausschuss des Senats überwiesen

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautReceived in the Senate and Read twice and referred to the Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs.
  6. Repräsentantenhaus beschließt das Gesetz mit 294 zu 134 Stimmen

    Nach Partei: Republikaner 216 Ja, 0 Nein, 4 ohne Stimme; Demokraten 78 Ja, 134 Nein.

    RepräsentantenhausPrimärclerk.house.gov
    OriginalwortlautOn passage Passed by the Yeas and Nays: 294 - 134 (Roll no. 199). (text of amendment in the nature of a substitute: CR H3373-3397)
  7. Finanzausschuss des Repräsentantenhauses stimmt mit 32 zu 19 für die Weitergabe ans Plenum

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautOrdered to be Reported (Amended) by the Yeas and Nays: 32 - 19.
  8. Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses stimmt mit 47 zu 6 für die Weitergabe ans Plenum

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautOrdered to be Reported (Amended) by the Yeas and Nays: 47 - 6.
  9. Im Repräsentantenhaus eingebracht

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautIntroduced in House
Alle 34 Verfahrensschritte anzeigen
  1. Senator Tillis beantragt, die Abstimmung zu wiederholen (Motion to reconsider)

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautMotion by Senator Tillis to reconsider the vote by which cloture on the motion to proceed to the measure was not invoked (Record Vote No. 234) entered in Senate.
  2. Senat verfehlt die nötigen 60 Stimmen für Cloture: 49 zu 50

    Nach Partei: Republikaner 49 Ja, 4 Nein; Demokraten 0 Ja, 44 Nein; Parteilose 0 Ja, 2 Nein. Gegen die Mehrheit der eigenen Partei: Collins (R-ME), Hawley (R-MO), Moran (R-KS), Tillis (R-NC). Ohne Stimme: Coons (D-DE).

    SenatPrimärsenate.gov
    OriginalwortlautCloture on the motion to proceed to the measure not invoked in Senate by Yea-Nay Vote. 49 - 50. Record Vote Number: 234. (CR S4706)
  3. Änderungsantrag S.Amdt. 6772 von Senator Heinrich (Demokraten, NM) eingereicht

    SenatPrimärcongress.gov
  4. Änderungsantrag S.Amdt. 6771 von Senator Moran (Republikaner, KS) eingereicht

    SenatPrimärcongress.gov
  5. Cloture-Antrag eingereicht: Abstimmung über das Ende der Debatte zum Beratungsantrag

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCloture motion on the motion to proceed to the measure presented in Senate. (CR S4557)
  6. Antrag gestellt, das Gesetz im Senatsplenum zu beraten

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautMotion to proceed to consideration of measure made in Senate. (CR S4557)
  7. Auf den Kalender des Senats gesetzt (Nr. 423)

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautPlaced on Senate Legislative Calendar under General Orders. Calendar No. 423.
  8. Neufassung dem Senat vorgelegt (Berichterstatter: Senator Scott)

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCommittee on Banking, Housing, and Urban Affairs. Reported by Senator Scott SC, with an amendment in the nature of a substitute. Without written report.
  9. Gesetzestext veröffentlicht: Neufassung des Bankenausschusses

  10. Bankenausschuss des Senats beschließt eine Neufassung und empfiehlt sie dem Plenum

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCommittee on Banking, Housing, and Urban Affairs. Ordered to be reported with an amendment in the nature of a substitute favorably.
  11. Im Senat eingegangen und an den Bankenausschuss des Senats überwiesen

    SenatPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautReceived in the Senate and Read twice and referred to the Committee on Banking, Housing, and Urban Affairs.
  12. Gesetzestext veröffentlicht: An den Senat überwiesene Fassung

  13. Antrag auf erneute Abstimmung verworfen, der Beschluss steht

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautMotion to reconsider laid on the table Agreed to without objection.
  14. Repräsentantenhaus beschließt das Gesetz mit 294 zu 134 Stimmen

    Nach Partei: Republikaner 216 Ja, 0 Nein, 4 ohne Stimme; Demokraten 78 Ja, 134 Nein.

    RepräsentantenhausPrimärclerk.house.gov
    OriginalwortlautOn passage Passed by the Yeas and Nays: 294 - 134 (Roll no. 199). (text of amendment in the nature of a substitute: CR H3373-3397)
  15. Beratung wird fortgesetzt

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautConsidered as unfinished business. (consideration: CR H3449)
  16. Namentliche Abstimmung verlangt, Abstimmung verschoben

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautPOSTPONED PROCEEDINGS - At the conclusion of debate on H.R. 3633, the Chair put the question on passage of the bill and by voice vote, announced that the ayes had prevailed. Ms. Craig demanded the yeas and nays and the Chair postponed further proceedings until a time to be announced.
  17. Debatte beendet, Abstimmung angesetzt

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautThe previous question was ordered pursuant to the rule.
  18. Debatte im Plenum

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautDEBATE - The House proceeded with one hour of debate on H.R. 3633.
  19. Verfahrensregel für die Plenardebatte gilt

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautRule provides for consideration of H.R. 4016, H.R. 3633, H.R. 1919 and S. 1582. The resolution provides for consideration of H.R. 4016 and H.R. 3633 under a structured rule, and H.R. 1919 and S. 1582 under a closed rule, with one hour of general debate on each bill. The resolution provides for a motion to recommit on H.R. 4016, H.R. 3633, and H.R. 1919, and a motion to commit on S. 1582.
  20. Beratung im Plenum des Repräsentantenhauses beginnt

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautConsidered under the provisions of rule H. Res. 580. (consideration: CR H3373)
  21. Änderungsantrag H.Amdt. 48 eingereicht

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
  22. Gesetzestext veröffentlicht: Vom Repräsentantenhaus beschlossene Fassung

  23. Geschäftsordnungsausschuss legt die Verfahrensregel H. Res. 580 vor

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautRules Committee Resolution H. Res. 580 Reported to House. Rule provides for consideration of H.R. 4016, H.R. 3633, H.R. 1919 and S. 1582. The resolution provides for consideration of H.R. 4016 and H.R. 3633 under a structured rule, and H.R. 1919 and S. 1582 under a closed rule, with one hour of general debate on each bill. The resolution provides for a motion to recommit on H.R. 4016, H.R. 3633, and H.R. 1919, and a motion to commit on S. 1582.
  24. Auf den Kalender des Repräsentantenhauses gesetzt

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautPlaced on the Union Calendar, Calendar No. 134.
  25. Finanzausschuss des Repräsentantenhauses legt seinen Bericht vor (H. Rept. 119-168, Part II)

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautReported (Amended) by the Committee on Financial Services. H. Rept. 119-168, Part II.
  26. Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses legt seinen Bericht vor (H. Rept. 119-168, Part I)

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautReported (Amended) by the Committee on Agriculture. H. Rept. 119-168, Part I.
  27. Gesetzestext veröffentlicht: Fassung der Ausschüsse des Repräsentantenhauses

  28. Finanzausschuss des Repräsentantenhauses stimmt mit 32 zu 19 für die Weitergabe ans Plenum

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautOrdered to be Reported (Amended) by the Yeas and Nays: 32 - 19.
  29. Beratung und Änderung im Finanzausschuss des Repräsentantenhauses (Markup)

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCommittee Consideration and Mark-up Session Held
  30. Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses stimmt mit 47 zu 6 für die Weitergabe ans Plenum

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautOrdered to be Reported (Amended) by the Yeas and Nays: 47 - 6.
  31. Beratung und Änderung im Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses (Markup)

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautCommittee Consideration and Mark-up Session Held
  32. Im Repräsentantenhaus eingebracht

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautIntroduced in House
  33. An den Finanzausschuss des Repräsentantenhauses und den Landwirtschaftsausschuss des Repräsentantenhauses überwiesen

    RepräsentantenhausPrimärcongress.gov
    OriginalwortlautReferred to the Committee on Financial Services, and in addition to the Committee on Agriculture, for a period to be subsequently determined by the Speaker, in each case for consideration of such provisions as fall within the jurisdiction of the committee concerned.
  34. Gesetzestext veröffentlicht: Eingebrachte Fassung

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FAQ

Häufige Fragen zum CLARITY Act

Was ist der CLARITY Act?

Der Digital Asset Market Clarity Act (H.R. 3633) ist ein US-Gesetzentwurf, der die Aufsicht über Kryptowerte zwischen der Börsenaufsicht SEC und der Terminmarktaufsicht CFTC aufteilt. Er legt fest, wann ein Token als Wertpapier und wann als digitaler Rohstoff gilt, und schafft Registrierungspflichten für Handelsplätze, Broker und Händler.

Wann wird der CLARITY Act verabschiedet?

Ein festes Datum gibt es nicht. Der Senat muss zuerst mit 60 Stimmen die Beratung eröffnen, dann das Gesetz beschließen, danach müssen sich beide Kammern auf einen Text einigen und der Präsident muss unterschreiben. Der 119. Kongress endet am 3. Januar 2027; was bis dahin nicht Gesetz ist, verfällt.

Warum ist die Abstimmung am 15. September 2026 gescheitert?

Für die Cloture zum Beratungsantrag waren 60 Stimmen nötig, es gab 49 Ja- und 50 Nein-Stimmen (Record Vote 234). Hauptstreitpunkt waren laut Presseberichten die Ethikregeln für Amtsträger und ihre Familien.

Gilt der CLARITY Act auch in Deutschland?

Nein. In Deutschland und der EU gilt die Verordnung MiCA. Der CLARITY Act wirkt nur indirekt, über den US-Markt, US-Stablecoins und die Frage, welche Coins Börsen listen.

Was bedeutet der CLARITY Act für XRP?

Weniger, als viele denken. SEC und CFTC nennen XRP in ihrer gemeinsamen Auslegung vom 17. März 2026 bereits ausdrücklich als digitalen Rohstoff, und das Urteil im Verfahren SEC gegen Ripple stellte 2023 fest, dass die programmatischen Verkäufe über Börsen keine Wertpapiergeschäfte waren. Der CLARITY Act würde diese Einordnung in ein Gesetz schreiben, das eine spätere Behördenleitung nicht einfach ändern kann.

Ändert der CLARITY Act etwas an der Krypto-Steuer in Deutschland?

Nein. Für private Anleger in Deutschland gilt weiter § 23 EStG: Gewinne sind nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei, darunter gilt die jährliche Freigrenze.

Woher stammen die Daten auf dieser Seite?

Verfahrensschritte, Abstimmungen, Änderungsanträge und Textfassungen kommen automatisch aus der offiziellen Bill-Status-Datei der Library of Congress bei GovInfo. Einordnungen stammen aus Aussagen der Beteiligten oder aus Presseberichten und sind als solche gekennzeichnet.

Methodik

So entsteht diese Seite

Einmal am Tag lädt diese Seite die offizielle Bill-Status-Datei zu H.R. 3633 aus dem Datenangebot GovInfo der Library of Congress. Daraus stammen Verfahrensstand, Zeitleiste, Abstimmungen, Änderungsanträge und Textfassungen. Neue Schritte erscheinen automatisch, als deutscher Satz nach fester Vorlage und mit dem englischen Originalwortlaut. GovInfo übernimmt die Daten mit bis zu zwei Tagen Verzug von congress.gov.

Jede Quelle trägt eine Stufe:

  • Primär offizielle Protokolle und Gesetzestexte. Nur sie verändern den Verfahrensstand.
  • Beteiligte Aussagen der Beteiligten, etwa von Senatoren oder Behörden, als Zitat mit Link.
  • Presse Presseberichte, im Text immer mit „laut …“ gekennzeichnet.

Einordnungen schreibt und prüft die Redaktion. Ändert sich der Verfahrensstand, blenden wir Abschnitte mit zeitgebundenen Aussagen aus, bis eine aktuelle Fassung geprüft ist. Diese Seite ist keine Anlage- oder Steuerberatung. Risikohinweis