Bitcoin hat am Montagmorgen eine wichtige technische Marke nach unten durchbrochen. Der Kurs fiel unter 95.000 USD und zieht den gesamten Krypto-Markt mit nach unten.
Das Wichtigste in Kürze:
- Bitcoin fällt unter 95.000 USD – erste größere Unterstützung seit drei Wochen durchbrochen
- Top-10-Coins verlieren durchschnittlich 4-7% in 24 Stunden
- Nur XRP und Solana zeigen relative Stärke mit Verlusten unter 2%
Bitcoin rutscht unter kritische Marke
Die 95.000-USD-Marke galt als wichtige technische Unterstützung. Seit Anfang Februar hatte Bitcoin diese Zone mehrfach getestet, ohne nachhaltig darunter zu fallen.
Am Montagmorgen um 07:00 UTC notierte Bitcoin bei 94.200 USD – ein Minus von 5,3% innerhalb von 24 Stunden. Das Handelsvolumen stieg zeitgleich um 23% auf über 38 Milliarden USD.
Technische Lage verschärft sich
Der Relative Strength Index (RSI) fiel unter 40 Punkte. Dieser Wert deutet auf zunehmenden Verkaufsdruck hin, liegt aber noch nicht im überverkauften Bereich unter 30.
Die nächste relevante Unterstützungszone liegt bei 92.000 USD. Wird auch diese durchbrochen, könnte Bitcoin bis 88.500 USD korrigieren – dem Niveau vom 15. Januar 2026.
Achtung: Der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bei 96.800 USD wurde unterschritten. Historisch folgen auf solche Brüche oft mehrtägige Korrekturphasen von 8-12%.
Krypto-Markt bricht breit ein
Der Ausverkauf beschränkt sich nicht auf Bitcoin. Ethereum verlor 6,2% und notiert aktuell bei 3.420 USD. Cardano büßte 7,8% ein, BNB 5,4%.
Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen sank um 142 Milliarden USD auf 2,83 Billionen USD. Das entspricht einem Rückgang von 4,8% binnen 24 Stunden.
Ausnahmen bestätigen die Regel
Nur zwei Top-10-Coins zeigen relative Stärke: XRP verlor moderate 1,4%, Solana gab 1,9% nach. Beide Coins profitierten in den vergangenen Wochen von projektspezifischen Nachrichten.
Im Altcoin-Segment sieht es düster aus. Von den Top-100-Coins notieren 94 im Minus. Durchschnittliche Verluste liegen bei 6,3%.
"Der Markt zeigt klassische Kapitulations-Signale. Anleger verkaufen auf Sicht, technische Level werden ignoriert." – Analyse-Desk CryptoTuts
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Zum Börsen-Vergleich 2026Was Anleger jetzt wissen müssen
Die aktuelle Korrektur kommt nicht überraschend. Bitcoin hatte seit dem Jahreswechsel über 18% zugelegt und befand sich in einer überkauften Zone (RSI über 70).
Solche technischen Korrekturen sind gesund und notwendig. Sie schaffen Raum für nachhaltigere Aufwärtsbewegungen, wenn sich der Markt stabilisiert.
Makro-Faktoren bleiben entscheidend
Der US-Dollar legte um 0,8% zu – ein klassischer Gegenwind für Risiko-Assets wie Krypto. Zeitgleich stiegen die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen auf 4,52%.
Die nächsten wichtigen Termine: Am 20. Februar publiziert die US-Notenbank das Sitzungsprotokoll. Am 28. Februar folgen die PCE-Inflationsdaten – beide Events könnten weitere Volatilität bringen.
Historische Einordnung: In den letzten drei Jahren folgten auf Korrekturen von 5-8% innerhalb von 24 Stunden durchschnittlich 3-5 weitere Handelstage mit erhöhter Volatilität. Erst danach stabilisierte sich der Markt meist.
Strategien für die aktuelle Phase
Langfristige Anleger sollten Ruhe bewahren. Solche Rücksetzer sind normal und bieten oft günstige Einstiegskurse für Bitcoin-Käufe.
Trader sollten auf die 92.000-USD-Zone achten. Hält diese, könnte eine technische Gegenbewegung folgen. Bricht sie, sind weitere 4-6% Abwärtspotenzial realistisch.
Stop-Loss-Orders unterhalb wichtiger Unterstützungen schützen vor größeren Verlusten. Risikomanagement ist in volatilen Phasen wichtiger als Gewinnmaximierung.
Mittelfristige Perspektive
Die Bitcoin-Prognose für 2026 bleibt trotz aktueller Schwäche konstruktiv. Fundamentaldaten wie Hashrate (neues Allzeithoch) und ETF-Zuflüsse (über 2 Milliarden USD im Februar) sprechen für anhaltende institutionelle Nachfrage.
Korrekturen von 10-15% vom lokalen Hoch sind in Bitcoin-Bullenzyklen üblich. Die aktuelle Bewegung liegt mit 8,2% (vom Hoch bei 102.400 USD) noch im Rahmen.
Risiko-Hinweis: Fallende Kurse können weiter fallen. Investiere nur Kapital, dessen Verlust du verkraften kannst. Krypto bleibt ein hochvolatiles Asset – auch in Bullenmärkten.
Häufige Fragen zum Bitcoin-Kursrutsch
Warum fällt Bitcoin gerade?
Bitcoin durchbrach die technische Unterstützung bei 95.000 USD. Zusätzlich belasten ein stärkerer US-Dollar und steigende Anleiherenditen den gesamten Krypto-Markt. Nach starken Gewinnen seit Jahresbeginn (+18%) war eine Korrektur überfällig.
Ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Kaufen?
Korrekturen bieten oft günstige Einstiegskurse für langfristige Anleger. Die nächste relevante Unterstützung liegt bei 92.000 USD. Wer kaufen möchte, sollte gestaffelt einsteigen und nicht alles Kapital auf einmal investieren. Technische Gegenbewegungen sind nach solchen Rücksetzern wahrscheinlich.
Wie weit kann Bitcoin noch fallen?
Die nächste starke Unterstützungszone liegt bei 92.000 USD, gefolgt von 88.500 USD. Historisch korrigieren Bitcoin-Bullenzyklen um 10-20% vom lokalen Hoch. Aktuell liegt der Rückgang bei 8,2% – weitere 2-4% Korrekturpotenzial sind technisch möglich, bevor eine Stabilisierung einsetzt.
Quelle Marktdaten: BTC-ECHO, 16. Februar 2026, 07:00 UTC





