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Charles Schwab Deutschland: Krypto-Handel derzeit nicht nutzbar
Schwab schließt Kunden im Ausland laut Produktseite aus, Stand 17. Oktober 2026. Auch New York, Louisiana und US-Territorien sind ausgenommen. Die Gebühr beträgt 0,75 Prozent je Kauf und Verkauf.
Phil4 Min. LesezeitAktualisiert 17.10.2026

Charles Schwab hat am 16. Oktober 2026 per X-Post mitgeteilt, dass Schwab Crypto nun allen berechtigten US-Privatkunden offensteht. Gehandelt werden Bitcoin und Ether, je Kauf und je Verkauf berechnet Schwab 0,75 Prozent Gebühr. Aus Deutschland kannst du das Angebot derzeit nicht nutzen, denn Schwab schließt Kunden im Ausland aus (Schwab-Produktseite, Stand: 17. Oktober 2026).
Schwab öffnet den Krypto-Handel, aber nur für US-Kunden
Voraussetzung sind ein berechtigtes Schwab-Brokeragekonto, also ein Einzel- oder Gemeinschaftsdepot, und ein Wohnsitz in einer unterstützten US-Jurisdiktion. Ausgeschlossen sind derzeit auch Einwohner von New York, Louisiana und den US-Territorien. Jeden Antrag prüft Schwab vor der Freischaltung.
Handelbar sind derzeit nur Bitcoin und Ether, jeweils gegen US-Dollar (Schwab-FAQ, Stand: 17. Oktober 2026).
Laut TechTimes öffnete Schwab im April 2026 eine Warteliste und begann am 13. Mai 2026 mit dem schrittweisen Rollout an Privatkunden. Die Berichte beziffern Schwabs Kundenbasis auf rund 40 Millionen, ihre Angaben weichen im Detail voneinander ab. TokenPost nennt 40,3 Millionen aktive Brokeragekonten ohne Stichtag.
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Jeder Kauf und Verkauf kostet 0,75 Prozent, mindestens 0,01 US-Dollar
Die Gebühr beträgt 0,75 Prozent des Nominalwerts je Kauf und je Verkauf, mindestens 0,01 US-Dollar je Transaktion (Preisleitfaden Oktober 2026, Stand: 17. Oktober 2026). Die Grenze von 1 US-Dollar, die TechTimes im Gebührenzusammenhang nennt, ist die Mindestordergröße. Ein Beispiel: Bei der kleinsten zulässigen Order über 1 US-Dollar ergäben 0,75 Prozent nur 0,0075 US-Dollar. Es greift die Mindestgebühr von 0,01 US-Dollar, effektiv also 1 Prozent (0,01 geteilt durch 1).

Eine einzelne Order liegt zwischen 1 US-Dollar und 2 Millionen US-Dollar. Über 1 Million US-Dollar sind nur Limit-Orders erlaubt, also Orders mit festgelegtem Höchst- oder Mindestpreis.
Einen eigenen Aufschlag auf Kurse oder Orders erhebt Schwab nach eigener Angabe nicht. Den Ausführungspreis bestimmen Liquiditätsanbieter, also Drittanbieter, die Preise und Liquidität stellen. Schwabs eigene Seiten sprechen dabei allgemein von Handelspartnern.
Wie die Gebühr verrechnet wird, hängt von der Eingabe ab:
- Kauf in Dollar: Die Gebühr steckt im eingegebenen Betrag.
- Kauf in Coins: Die Gebühr kommt zum Betrag hinzu.
- Verkauf in Dollar: Die Gebühr kommt zum Betrag hinzu.
- Verkauf in Coins: Die Gebühr geht vom Dollar-Erlös ab.
Für Transfers verlangt Schwab selbst nichts. Wer Coins an eine andere Wallet schickt, zahlt aber eine schwankende Netzwerkgebühr, also eine Gebühr an die Blockchain statt an Schwab. Eine Überzahlung erstattet Schwab nicht.
Das Krypto-Konto kostet keine monatliche Gebühr, Online-Überträge zum verknüpften Schwab-One-Konto sind kostenlos. Dollar-Guthaben und Kryptowerte liegen dort unverzinst.
Laut TechTimes liegt Schwab mit 0,75 Prozent zwischen Fidelity Crypto mit 1 Prozent und E*TRADE mit 0,50 Prozent je Order. Die Wettbewerberpreise stammen aus dem Bericht vom 16. Oktober 2026 ohne eigenen Stand.
Kryptowerte sind nicht abgesichert, Dollar-Guthaben schon
Kryptowerte im Schwab-Crypto-Konto deckt weder die FDIC, die US-Einlagensicherung für Bankguthaben, noch die SIPC, die Kundenwerte bei der Pleite eines Brokers absichert (Schwab-FAQ).
Für US-Dollar im Krypto-Konto gilt die Einlagensicherung dagegen: Unter Bedingungen sind Guthaben bis 250.000 US-Dollar FDIC-versichert. Die Grenze gilt zusammengerechnet mit anderen Guthaben bei der Schwab-Bank im Schwab Cash Features Program.
Die Orders laufen über Schwabs Handelspartner. Bitcoin.com News nennt dafür Paxos.
Transfers kommen schrittweise und mit Grenzen
Ein- und Auszahlungen von Bitcoin und Ether schaltet Schwab schrittweise für berechtigte Kunden frei. Stand 17. Oktober 2026 haben noch nicht alle Kunden Zugang.
Pro 24 Stunden sind höchstens drei Auszahlungen möglich, je Transfer höchstens 5.000 US-Dollar. Rechnerisch sind das bis zu 15.000 US-Dollar je 24 Stunden (3 × 5.000), sofern keine weiteren Einschränkungen greifen.
Neue Empfängeradressen kommen auf eine Allowlist, eine Liste freigegebener Adressen, und sind frühestens nach 24 Stunden nutzbar.
Die FAQ führt Bitcoin und Ether, weitere Coins nennen bisher nur Berichte
Die Schwab-FAQ führt derzeit Bitcoin und Ether als handelbare Coins. Solana, Avalanche und Chainlink will Schwab laut TokenPost, TechTimes und Bitcoin.com News bis Ende 2026 aufnehmen. XRP steht nicht auf dieser Liste.
Schwab-Chef Rick Wurster nannte den Kryptohandel laut TechTimes beim Fall Business Update eine bedeutende neue Quelle für Transaktionserlöse. Ob daraus neue Nachfrage nach Bitcoin entsteht, zeigen erst Zahlen zu Volumen, Erlösen oder Kontoeröffnungen, die Schwab laut TechTimes bis zum 16. Oktober 2026 nicht veröffentlicht hat. Woran du den nächsten Schritt erkennst: an neuen Einträgen in der Coin-Liste der Schwab-FAQ.
* Werbehinweis: Dieser Artikel enthält eine Partnerbox (Werbung). Für Vermittlungen kann CryptoTuts eine Provision erhalten. Sie ändert keine Aussage im Text. Mehr erfahren
Quellen
- X-Post @CharlesSchwab vom 16.10.2026 · Charles Schwab
- Schwab: Produktseite Trade Crypto · Charles Schwab
- Schwab Crypto FAQ · Charles Schwab
- Cryptocurrency Account Pricing Guide, Oktober 2026 · Charles Schwab Premier Bank
- TechTimes: Schwab Crypto Opens to All Retail Clients · TechTimes
- TokenPost: Schwab Opens Bitcoin and Ether Trading to Eligible Retail Clients · TokenPost
- X-Post @BitcoinNews vom 16.10.2026 · Bitcoin.com News



