Das Wichtigste in Kürze:
- 10.02.2026: Cointelegraph berichtet, dass ARK Invest 134.472 Coinbase-Aktien über drei ETFs verkauft und damit die Verkaufsserie fortgesetzt hat.
- Der Verkauf entspricht laut Bericht einem Volumen von rund 22 Mio. US-Dollar.
- Parallel kaufte ARK laut Cointelegraph über 393.000 Aktien der Krypto-Plattform Bullish – ein Portfolio-Shift innerhalb von „Crypto-Equities“.
ARK Invest setzt laut Cointelegraph seine Coinbase-Verkäufe fort und verkauft Aktien im Wert von rund 22 Mio. US-Dollar, während der Fonds gleichzeitig Bullish aufstockt. Die Story ist weniger ein „Bitcoin-Signal“ als ein Blick auf institutionelle Rotation zwischen Krypto-Aktien.
Der Schritt ist bemerkenswert, weil er zwei Bewegungen kombiniert: Risiko raus bei Coinbase, Risiko rein bei Bullish.
Damit geht es um relative Präferenzen innerhalb desselben Sektors – nicht um einen generellen „Krypto an/aus“-Schalter.
- Fokus: ETF-Transaktionen und Portfolio-Gewichtung.
- Kontext: Marktumfeld und Regulierungswahrnehmung bei Krypto-Plattformen.
ARK verkauft Coinbase-Aktien und kauft Bullish – die konkreten Zahlen
Gut zu wissen: ARK veröffentlicht seine ETF-Transaktionen regelmäßig. Das sind Positionsanpassungen, die auch durch Rebalancing-Regeln und Zuflüsse/Abflüsse beeinflusst sein können.
Laut Cointelegraph hat ARK 134.472 Coinbase-Aktien verkauft.
Der Verkauf verteilt sich dem Bericht zufolge auf drei ETFs und entspricht rund 22 Mio. US-Dollar.
Was bedeutet „Verkaufsserie“ bei ARK praktisch?
Cointelegraph spricht von einer fortgesetzten Verkaufsserie, also nicht von einem einmaligen Trade.
Das ist relevant, weil wiederholte Verkäufe häufig auf Zielgewichte oder eine schrittweise Rotation hindeuten.
- Taktisch: Stück für Stück reduzieren, statt „alles auf einmal“.
- Prozessgetrieben: Rebalancing kann auch ohne neue „These“ passieren.
Bullish als Gegenbewegung: über 393.000 Aktien zugekauft
Parallel hat ARK laut Bericht über 393.000 Bullish-Aktien gekauft.
Damit wird der Case zur Rotation: Exposure bleibt im Krypto-Plattform-Segment, aber der Name im Portfolio wechselt.
Cointelegraph zufolge verkaufte ARK 134.472 Coinbase-Aktien und kaufte gleichzeitig über 393.000 Bullish-Aktien.
Warum das wichtig ist
Hintergrund: Krypto-Aktien (Exchanges, Broker, Infrastrukturanbieter) sind stark vom Handelsvolumen, von Margen und vom regulatorischen Umfeld abhängig. In Risk-off-Phasen reagieren sie oft wie „gehebelte“ Wetten auf die Aktivität im Markt.
Für Leser ist der Schritt wichtig, weil er zeigt, wie große Asset-Manager Krypto-Exposure in der Praxis strukturieren: über Equities statt direkt über Coins.
Gerade in Phasen hoher Unsicherheit ist die Frage zentral, ob ein Manager „Sektor“ reduziert oder nur „Namen“ rotiert.
ARKs Transaktion ist ein Beispiel für genau diese Unterscheidung.
Die Botschaft lautet nicht zwingend „weg von Krypto“, sondern eher „andere Wette innerhalb von Krypto-Plattformen“.
- Für Coinbase: Wiederholte Verkäufe können kurzfristig als Sentiment-Bremse wahrgenommen werden.
- Für Bullish: Zukäufe können als Vertrauenssignal in Geschäftsmodell oder Bewertung gelesen werden.
Wer sich in turbulenten Phasen mit Plattform-Risiken beschäftigt, sollte die Grundlagen zu Börsen, Gebühren und Sicherheitsmerkmalen sauber kennen.
Zum Einstieg eignet sich der Einsteiger-Guide.
Wenn du verstehen willst, wie sich Krypto-Plattformen unterscheiden (Gebühren, Sicherheit, Produkte), hilft ein Vergleich – unabhängig davon, welche Aktie ein Fonds gerade rotiert.
Zum Börsen-VergleichEinordnung: Institutionelle Rotation statt „Krypto an/aus“
These: ARKs Schritt wirkt wie eine relative Wette innerhalb von Krypto-Equities: weniger Coinbase-Exposure, mehr Bullish. Das ist eher ein Bewertungs-/Modell- und Regulierungs-Trade als ein Timing-Call auf Bitcoin.
Die zentrale Frage ist, ob ARK Coinbase reduziert, weil man das Geschäftsmodell kurzfristig schwächer einschätzt, oder weil Bullish attraktiver bewertet ist.
Beides wäre konsistent mit einer Rotation, ohne dass der Fonds sein Krypto-Narrativ aufgibt.
Dafür spricht: Rebalancing und relative Bewertungen
ETF-Portfolios werden oft entlang von Zielgewichten gesteuert.
Wenn ein Titel stärker gelaufen ist oder das Risiko steigt, wird reduziert – und Kapital in Alternativen verschoben.
Dagegen spricht: Aktien-Flows sind kein sauberer Proxy für Coin-Nachfrage
Crypto-Equities hängen an Volumen, Gebühren und Regulierung – nicht nur am Bitcoin-Preis.
Selbst wenn Bitcoin steigt, kann eine Aktie underperformen, wenn Margen oder Rechtsrisiken steigen.
Vorteile
- Portfolio-Transparenz: ARK-Trades sind nachvollziehbar und liefern Einblick in institutionelles Positioning.
- Rotation statt Exit: Kauf von Bullish deutet auf Sektor-Exposure, nicht auf „Krypto aufgeben“.
- Risikosteuerung: Wiederholte Teilverkäufe passen zu systematischem Rebalancing.
Risiken & Nachteile
- Interpretationsfalle: Aus Trades werden schnell „Marktsignale“ gemacht, obwohl sie prozessgetrieben sein können.
- Regulierungsrisiko: Plattform-Aktien sind stark von politischen und rechtlichen Entwicklungen abhängig.
- Geschäftsmodell-Risiko: Einnahmen hängen am Handelsvolumen – das kann in Bärenmärkten stark fallen.
Achtung: Aktien von Krypto-Plattformen sind keine 1:1-Wette auf Bitcoin. In Stressphasen können Korrelationen steigen, während geschäftsmodellbezogene Risiken (Volumen, Gebühren, Regulatorik) zusätzlich drücken.
Worauf du jetzt achten solltest
- Folgetransaktionen: Wird die Coinbase-Reduktion fortgesetzt oder war es nur ein Rebalancing-Schritt?
- Positionsgröße: Wie groß sind Coinbase und Bullish innerhalb der ARK-ETFs im Verhältnis zueinander?
- Regulierung: Gibt es neue Signale, die Plattform-Risiken unterschiedlich bewerten lassen?
- Marktaktivität: Für Krypto-Plattformen sind Handelsvolumen und Nutzeraktivität oft entscheidender als der reine Preis.
- Plattform-Risiken für Nutzer: Wer Coins hält, sollte Verwahrung und Sicherheitsfeatures aktiv planen.
Wenn du Krypto langfristig hältst, ist die Verwahrung wichtiger als jede kurzfristige Fondsrotation.
Ein Überblick: Wallet-Vergleich.
Häufige Fragen zu ARKs Coinbase-Verkäufen und Bullish-Käufen
Sind ARKs Coinbase-Verkäufe ein Signal für den Bitcoin-Markt?
Nicht zwingend. ARK handelt über ETFs und kann aus Rebalancing-Gründen verkaufen, ohne eine direkte Aussage über Bitcoin treffen zu wollen. Crypto-Equities hängen zudem stark an Volumen und Regulierung, nicht nur am Coin-Preis.
Warum kauft ARK Bullish, während Coinbase reduziert wird?
Das kann eine Rotation innerhalb des gleichen Sektors sein – etwa aufgrund von Bewertung, Geschäftsmodellannahmen oder Risikosteuerung. Ohne ARK-Kommentar bleibt es jedoch eine Interpretation anhand der Trades.
Wie unterscheiden sich Krypto-Plattform-Aktien von direkten Coin-Investments?
Plattform-Aktien sind Unternehmen mit Umsatz-, Kosten- und Regulierungsrisiken. Sie reagieren oft stärker auf Handelsvolumen, Gebühren und politische Entwicklungen als auf den reinen Bitcoin-Preis.
Was bedeutet „über drei ETFs“ in der Cointelegraph-Meldung?
ARK hält Coinbase über mehrere börsengehandelte Fonds. Ein Verkauf kann daher verteilt über mehrere Vehikel erfolgen, je nachdem, wie die Zielgewichte und Zuflüsse in den einzelnen ETFs aussehen.
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